Toiletpaper
Inspiriert von anderen Unis, wie z.B. der Fachschaft Informatik der Uni Ulm, haben wir im Juni 2022 das „Toiletpaper“ ins Leben gerufen. Jeden Monat gibt es in unserem Institut eine neue DinA4-Seite mit interessanten Beiträgen auf den Toiletten zu lesen.
Wir treffen uns jeden Mittwoch um 16 Uhr im IFIB in Raum 4X38. Kommt bei Interesse einfach mal vorbei!
Prof. Dr. Sebastian Deindl im Porträt
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- Geschrieben von: Sofia Bosshart und Dorina Roth
F: Könnten Sie sich unseren Lesern kurz vorstellen und uns erzählen, was Sie nach Tübingen und speziell zur dynamischen Einzelmolekül-Biophysik geführt hat?
Ich habe wie gesagt in Tübingen Biochemie studiert und damals auch nebenher viele Scheine in der Physik gemacht. Ich war in beiden Studiengängen eingeschrieben. Die Biochemie hat mich schon immer fasziniert als Chemie des Lebens. Generell war ich einfach immer sehr mechanistisch interessiert [insbesondere die Frage]: Was ermöglicht sozusagen wirklich die elementaren Vorgänge unserer Zelle? Dann habe ich während meiner [Studien]Zeit durch einen Kontakt und ein Stipendium der Studienstiftung dann meine Diplomarbeit – damals hieß das noch so – in Berkeley geschrieben. Da war ich bei John Kuriyan und das hat mir total Spaß gemacht, weil das die Proteinstrukturseite der Biochemie beleuchtet hat. In meinem Aufenthalt haben wir uns überlegt, wie Proteinkinasen funktionieren, wie sie an- und ausgeschaltet werden und wie sie strukturell aussehen. Da wurde mir dann so richtig klar, dass man natürlich auf der ganz elementaren Ebene durch die Struktur auch ganz viele fundamentale Dinge verstehen kann. Wie grundlegende Mechanismen, die für die Zelle unheimlich wichtig sind, funktionieren und das hat mich fasziniert.
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Kisspeptine – Warum wir Teenager werden
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- Geschrieben von: Simeon Reichert
1996 entdeckten Forschende in Hershey, Pennsylvania etwas. Krebszellen verloren die Fähigkeit zur Ausbreitung, nachdem das menschliche Chromosom 6 eingebracht worden war. Sie nannten das für die Metastasenhemmung verantwortliche Gen KiSS1 – nach der lokalen Schoko-Süßigkeit „Hershey’s Kiss“. Dieser Namer war näher an der Genfunktion dran, als gedacht.
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